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Ich habe den starken Willen für unsere Gesellschaft einen Unterschied zu machen

Michael Kass-Buchberger

Michael Kass-Buchberger war TFA Fellow 2019 in einer Mittelschule in Oberösterreich. Wie er durch das Unterrichten auf die Idee seines Social Start-Ups “PATHfindr” gekommen ist, verrät er in diesem Interview.

Lieber Michi, du warst TFA-Fellow 2019. Warum hast du dich entschieden, an dem zweijährigen Social Leadership Programm von TFA teilzunehmen?

Für mich war die Entscheidung für TFA eine Entscheidung für persönliche Weiterentwicklung, über-den-Tellerand-schauen und mehr Wirkung in der eigenen Tätigkeit. Ich hatte einen prestigeträchtigen Job in der Privatwirtschaft, war 80 Tage im Jahr auf Dienstreisen in ganz Europa und habe in kurzer Zeit viel erreicht. Dennoch hatte ich den starken Willen für unsere Gesellschaft einen Unterschied zu machen mit meinem Tun. Und wo gelingt das besser als tagtäglich im Klassenzimmer (lacht).

Du warst TFA-Fellow in der Schule. Was waren deine größten Herausforderungen?

Die ersten Wochen und Monate im Klassenzimmer waren sehr hart – ich habe regelmäßig 60h+ für die Schule gearbeitet weil ich sehr hohe Ansprüche an meinen eigenen Unterricht hatte. Natürlich auch um mich als Quereinsteiger gegenüber dem Kollegium und den Schüler*innen und Schülern zu beweisen. Zusätzlich war die Gefühlsachterbahn, die du im Laufe eines Schultags erlebst eine echte Herausforderung – die für mich aber ein großes Stück an Attraktivität des Arbeitsplatzes in der Schule ausmacht.

Was hast du in den zwei Jahren am meisten gelernt?

Ich habe gelernt wie ich andere Menschen für etwas begeistern kann und wie weit einem der Glaube an sich selbst im Leben tragen kann.

Was machst du jetzt beruflich?

Neben meiner halben Lehrverpflichtung an der Sportmittelschule 2 Haid habe ich gemeinsam mit Rat auf Draht ein gemeinnütziges Social Start-up namens PATHfindr gegründet und arbeite mit einem Team aus 5 engagierten Persönlichkeiten an niederschwelliger Berufsorientierung für Jugendliche nach der Pflichtschule.

Wie bist du auf die Idee zu PATHfindr gekommen?

Im Digitalen Grundbildungs-Unterricht haben meine Schülerinnen und Schüler ihr Medienverhalten analysiert, mit der Erkenntnis, dass sie mehr Zeit in der Woche am Smartphone als in der Schule verbringen. Das hat mich dazu geführt dem Thema digitale Berufsorientierung nachzugehen und ein niederschwelliges Angebot für Jugendliche rund um den Pflichtschulabschluss zu entwickeln.

Was genau ist PATHfindr?

PATHfindr unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene mit kostenloser und anonymer Bildungs- & Berufsberatung auf einem attraktiven Kanal: dem PATHfindr Discord Server. Dort können sich Jugendliche nicht nur per Smartphone Unterstützung bei der Berufsorientierung durch qualifizierte Berater*innen holen sondern treffen auch ausgebildete Peer-Berater*innen, die über ihre Erfahrungen in der Lehre und weiterführenden Schule auf Augenhöhe berichten und Fragen beantworten. Kurz: wir unterstützen Jugendliche ortsunabhängig auf ihrem Weg in eine chancenreiche Zukunft.

In wiefern nützt du das Netzwerk von Teach For Austria?

Durch meine Zeit bei TFA hat sich mein persönliches Netzwerk enorm weiterentwickelt und um zahlreiche spannende und inspirierende Persönlichkeiten bereichert. Die Gründung meines eigenen Social Business wurde durch den Support dieses Netzwerks um einiges erleichtert und jedes Mal wenn ich TFA Alumni treffe ergeben sich gleich 1.000 Themen über die man sich austauschen kann. Für mich eine richtige Bereicherung.

 

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